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: : Dienstag, 26. September 2017 : :
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"... sehr ideenreich umgesetzt ..." GT vom 13. Mai

Deutsche Erstaufführung

"Lovers at Versailles"
Von Bernard Farrell

Bernard Farrells "Lovers at Versailles" führt uns nicht in die Welt gepuderter Perücken, nicht in die Welt von Überfluss und Schönheit, sondern in das Haus der mittelständischen Familie Sullivan, die von dem von Vater Stephen und Tochter Anna geführten Gemischtwarenladen lebt. Wer bekommt die Briefe?
Als Stephen plötzlich stirbt, bleiben seine beiden Töchter und seine Frau Clara zurück und werden nicht nur mit den Sorgen des Alltags, sondern auch mit den Gespenstern der Vergangenheit konfrontiert.

Anna, weil sie erinnert wird an ihre geplatzte Hochzeit mit dem Tischler David und an alles, was in den zehn Jahren darauf folgte, die sie - unterdrückt von ihrer herrschsüchtigen Mutter und der ehrgeizigen Schwester Isobel - im Kreise der Familie zubringen musste.
Und Clara, Isobel und ihr einfach gestrickter Mann Tony konfrontiert durch die Erkenntnis, dass Vater Stephen nicht das brave Leben führte, das er zu führen schien.
Wie die Fassade einer Familie bröckelt, wie allerlei Wahrheiten und Lügen ans Licht kommen, das schildert der irische Dramatiker Farrell mit typisch trockenem Humor, mit ernsten Tönen und geschliffenen Dialogen.

In einer spannungsreichen Verschachtelung verschiedener Zeitebenen verfolgt der Zuschauer die Entwicklung innerhalb der Familie, erfährt, warum es keine guten Verstecke für Liebesbriefe gibt, wozu man Schweinezähne braucht, wie sich alte Jungfern vor Übergriffen wehren, wie man sich davor schützt, lebendig begraben zu werden ... schließlich, ob es möglich ist, seine zweite Chance zu nutzen.

Und nicht zuletzt beweist das Stück, warum die Liebe auf den ersten Blick lange nicht so romantisch ist wie die der "Lovers at Versailles".

Es handelt sich um die deutsche Erstaufführung dieses 2002 entstandenen Stückes.
Regie: Klaus-Ingo Pissowotzki


Bent
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Die letzte Änderung war am: 22.05.2005