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: : Dienstag, 26. September 2017 : :

 
Soll ich mein Schwein schlachten?
Zwei Stücke, ein Theaterabend, 4x Peng.


Die Falle des Qualle von Erik Satie
Qualle (Meduse),
1. die, freischwimmende Form der à Hydrozoen, der à Scyphozoen und der à Rippenquallen. Nesseltier, ugs. für Schleim, Auswurf.
2. der, Mann in besten Jahren, eitel, Baron, hat einen Diener à Polyscarpe, der ihn auf unanständige Weise duzt, und eine Tochter, à Frisette, die er mit à Astolfo verlobt, welcher bei den "Scheidungen" und bei den "Arbeitsunfällen" arbeitet.
3. Falle des, Geschichte über den Baron à Qu. (2.), der mit Hilfe des mechanischen Affen à Jonas einen Weg findet, die Aufrichtigkeit zwischenmenschlicher à Beziehungen zu erkunden.

1913 schrieb der Komponist und Lebenskünstler Erik Satie den Einakter „Die Falle des Qualle“. Damals im Alter von 54 Jahren hatte er es als Abrechnung mit seinem eigenen Leben als Künstler gedacht. „Ein Scherz. Sehen Sie darin nichts anderes.“ Satie, der sich nicht Musiker, sondern „Phonometrograph“ nannte (die Nähe zur Selbstbeschreibung „Photometrograph“ des befreundeten Man Ray war ganz gezielt), entwirft in Baron Qualle das Portrait eines uninspirierten Mannes, dessen größtes Anliegen sein Geld zu sein scheint. Das Rechnen und Zählen bedeutet für ihn jedoch Lust und Last zugleich. Es ist seine Lieblingsbeschäftigung und doch Ausdruck seiner unendlichen Langeweile.
Regie: Tanja Weidner

Zusammenstoß von Kurt Schwitters

Sinus tangens cotangens/ Tango sinus asinus: Der Astronom Virmula entdeckt einen neuen Stern und errechnet, dass der Zusammenstoß mit der Erde in 48 Stunden stattfinden wird - voraussichtlich...
Panik in Berlin? Busreisen zum Tempelhoferfeld! Schlager zum Untergang!! Mode zum Weltende!!!
Folgen Sie uns auf Schwitters grotesken Pfaden in den Abgrund: denen, die sich lieben, und es nun noch leidenschaftlicher tun; denen, die sich vor Angst verdreifachen; denen, die nicht singen können und es jetzt auch nicht mehr lernen werden.

1928 hatte Kurt Schwitters in Zusammenarbeit mit Käte Steinitz "Zusammenstoß" als Libretto für eine "Groteske Oper in 10 Bildern" beim Preisausschreiben einer Musikzeitschrift eingereicht. Man erkannte ihnen den zweiten Preis zu, das Libretto wurde gedruckt und Komponisten machten sich an die Vertonung. Ihre Musik blieb aber genau so unvollendet wie Schwitters Text, den er wiederholt umarbeitete, so dass er heute in unterschiedlichen Fassungen existiert. Der Intendant der Berliner
Staatsoper, der Schwitters "Oper" bringen wollte, fand das Stück schließlich "zu ultramodern und für seine komische Oper viel zu komisch" und wandte sich konventionelleren Stücken zu.
Regie: Birte Werner

Bent
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SA., 22.03.
SO., 23.03.
Beginn: jeweils 20:15 Uhr




Die letzte Änderung war am: 08.03.2003