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: : Mittwoch, 19. Juni 2019 : :
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Wenn Kinder fliegen lernen

Kritik des GT zur Premiere von „Peter Pan“



Am Freitag feierte das Stück "Peter Pan" nach James M. Barrie im Göttinger Theater im OP Premiere. Mit viel Liebe zum Detail ist eine bezaubernde Inszenierung für Groß und Klein entstanden.

Peter Pan: "Möchtet ihr sofort ein Abenteuer erleben, oder möchtet ihr zuerst Tee?" Die Kinder: "Zuerst Tee!" Doch beim Tee bleibt es natürlich nicht, nachdem Peter Pan (Bjørn Lorenz), der Junge, der nicht erwachsen werden will, mit seiner Fee Tinkerbell die Kinder Wendy (Sarah Umlauf), John (Josef Weber) und Michael (Sonja Speidel) aus ihrem wohlbehüteten Elternhaus entführt hat. Die Kinder lernen fliegen und reisen nach "Nimmerland" zu den "verlorenen Jungen", die auf der Suche nach eienr Mutter sind. Wendy übernimmt gerne diese Rolle. Gemeinsam bestehen die Kinder Abenteuer und geraten dabei an den gefährlichen Capitän Hook (Thomas Rühling) und seine wilden Piraten.

Mit vielen witzigen und originellen Regieeinfällen hat Norina Schreyer James M. Barries Stück "Peter Pan" inszeniert und stellt die Vorstellungswelt von "Nimmerland" phantasievoll und liebevoll dar. Auch das Bühnenbild bietet mit einfachen Mitteln tolle Effekte. Jedenfalls darf auch ein Piratenschiff nicht fehlen und das Meer mit den Nixen, die so schön von "Underwaterlove" singen. Ein Kompliment an die Maske, die ebenfalls mit viel Liebe zum Detail gearbeitet hat. Besonders schön passt sich die Musik, die träumerisch und feenhaft klingt, in die Inszenierung ein.

Die Darsteller meistern ihre Rollen gut: Bjørn Lorenz als kecker Peter Pan, Thomas Rühling in seiner Doppelrolle als treusorgender Vater nebst Gattin (Daniela Tauke) und als fieser Held. Sarah Umlauf als einfühlsame Wendy und nicht zu vergessen die schurkischen Piraten, die verlorenen Jungs und die Indianer. Der Erzähler (Martin Liebetruth) begleitet den Zuschauer sicher durch die Inszenierung und vermittelt Geborgenheit. Rund dreißig Darsteller sorgen für das richtige "Peter-Pan-Feeling", und alle haben ihre Aufgabe sehr gut gemacht. Inszenierung gut, alles gut. Das Premierenpublikum jubelte begeistert.

- Birgit Nipkau, GT vom 12.12.2005

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Die letzte Änderung war am: 13.12.2005